Tritonen-Brücke im Schlosspark Sanssouci

Durch die alte Denkmalpflegetradition bei den preußischen Schlössern und Gärten hat sich im Schlosspark Sanssouci eine Eisengussbrücke des frühen 19. Jahrhunderts in nahezu unverändertem Originalzustand erhalten. Zu der industriegeschichtlichen Bedeutung der heute nur noch seltenen Gussbrückenkonstruktionen stellt die, nach den Verzierungen mit Meeresgöttern – Tritonenbrücke – genannte, Schlossbrücke einen wichtigen, seit der Erbauung im Jahr 1835 unveränderten Fixpunkt für die ursprüngliche landschaftliche Gestaltung des Schlossparterres dar. Die ausschließlich aus Eisengusselementen montierte Brücke war der erste dauerhafte Übergang an dieser zentralen Stelle im Schlosspark Sanssouci.

Tritonen-Brücke im Schlosspark Sanssouci

Tritonen-Brücke im Schlosspark Sanssouci

Als der Landschaftsarchitekt Lenné die ursprünglich am Parkgraben endende Gartenanlage nach Süden erweiterte, gab Friedrich Wilhelm III. (1770-1840) seinem Architekten Ludwig Persius den Auftrag, hier eine gusseiserne Brücke zu errichten. In Begleitung der derzeitigen Bearbeitung sind die Bestandssicherung der historischen Substanz und die Analyse des historischen Befundes wichtigster Bestandteil der denkmalgerechten Erhaltung. Die Brücke wird derzeit in konzeptioneller, beratender und dokumentierender Zusammenarbeit mit Haber & Brandner demontiert, restauriert und anschließend originalgetreu wieder aufgebaut.

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